Hallo

& Moin, wie es im Norden heißt.

 

Zu jedem meiner Berufe gibt es eine Geschichte, wie es dazu kam. Dies wird bei Ihnen ähnlich sein. Zur Autorin wurde ich während meiner Arbeit in einer internationalem Unternehmensberatung in der Schweiz und dann in der Wissenschaft an der RWTH Aachen. Vor allem wurde ich zur Buch-Autorin durch die Studierenden in einem meiner Seminare an einer Hochschule. Folgendes ist aus dem Buch Refugium (2021; S. 20-21)

 

"Armin, wir müssen ein Buch schreiben." Der Garten eines Cafés auf dem Gelände eines Kantonsspitals in der Schweiz. Mein Kollege und ich erholten uns von einer anstrengenden Besprechung mit einigen Chefärzten. "Warum? Worüber?" – "Über das, was wir hier machen. Es ist jenseits der betriebswirtschaftlichen Aufgabe wichtig für die Patienten. Es geht auch um Qualität." – "Aha?" – "Ja, wir können mit den Patientenpfaden auch Qualitätsmanagement machen, nicht nur Kosten und Preise kalkulieren." – "Stimmt." – "Armin, wir müssen zwei Bücher schreiben." – "Warum das?" – "Eines über das, was wir hier machen. Und eines über die Menschen, die es tun."

 

Genauso kam es. Der ärztliche Direktor mit einem Lehrstuhl an der medizinischen Fakultät der Universität Basel akzeptierte mein Exposé. Die Beratungsfirma, zu deren Team ich gehörte, war damit einverstanden, dass ich das Thema bearbeite. Um unabhängig zu bleiben, entschloss ich mich, die Dissertation in meiner Freizeit anzufertigen. Das war also das "was". Das "wer" entstand durch die Frage eines Studenten elf Jahre später. 

 

Erstaunen bei den Studierenden des ersten Seminars Consulting an einer Dualen Hochschule im Herbst 2010. "Das sollen wir alles lesen?"

Naiv wie ich war, war ich den Gepflogenheiten des Lernens an einer Universität gefolgt. Schließlich kam ich daher. Also gab es zu Beginn des Semesters eine Literaturliste für die Studierenden: lesen, verstehen und in der Veranstaltung anwenden (und am besten auch später).

"Pu. So viele, so dicke Bücher. Gibt es das nicht in einem Buch?" Ein Buch, in dem es um Beratung, Beraterinnen und Berater geht und um Grundlagen der Kommunikation, Gesprächsführung, Moderation, Gruppendynamik, des Konfliktmanagements und der Teamarbeit. In dem auch Leadership und Coaching vorkommen. Das eine Toolbox mit Maßnahmen und Interventionen hat.

"Nein, bisher nicht." – Eugen: "Können Sie nicht so etwas schreiben?" – "Wenn Sie mir helfen." – "Wie das?" – "Ich werde Ihnen Texte geben. Sie sagen, ob sie für Sie nützlich sind und was ich daran verbessern sollte." Das taten sie.

 

Aus der Arbeit mit Patienten, Studierenden, Kunden, Klienten, Vorgesetzten, Kollegen, und Mitarbeitern (alle w/m/d) entwickelte sich die Wahl meines Mottos ... oder war und ist es umgekehrt?

 

"Wenn du ein Schiff bauen willst, so fange nicht damit an,

Holz zu sammeln, Planken zu schneiden

und die Arbeit einzuteilen,

sondern erwecke in den Menschen die Sehnsucht

nach dem weiten endlosen Meer."

[zugeschrieben Antoine de Saint Exupéry 1900-1944]

 

Hier auf christa-wessel.de finden Sie meine Arbeit als Autorin: Blog, Bücher (und dort auch weitere Publikationen). Wenn Sie meine Arbeit als Coach, Beraterin und Dozentin kennenlernen möchten, lade ich Sie ein, tosaam.de zu besuchen. Tosaam ist Plattdeutsch und bedeutet zusammen und im Englischen (meiner zweiten Lieblingssprache nach Plattdeutsch) together

 

Christa Weßel - Juni 2022

 

Dr. Christa Wessel MPH

 

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