Sozioinformatik | Von Menschen und Systemen

Seekajaks auf dem Main

"IT-ler sind blass, tragen schwarze Kleidung und Turnschuhe. Und sie haben keine Ahnung wovon wir reden." - "Ich weiß nicht, wie ich ihnen klar machen kann, dass wir nicht einfach mal eben so irgendeine Wunschsoftware aufspielen können." - "Haben die eigentlich eine Ahnung, was wir hier tun?"
Kommen Ihnen diese Sätze bekannt vor? Wer hat wohl was gesagt? Diese Aussagen und alles was dahinter steckt und noch einiges mehr ist Gegenstand der Sozioinformatik. In der Sozioinformatik geht es um die Zusammenhänge von Informations- und Kommunikationstechnologie und sozialen Veränderungen.

"Social informatics is the body of research that examines the design, uses, and consequences of information and communication technologies in ways that take into account their interaction with institutional and cultural contexts." (Rob Kling 2000)
Nach web 1.0 folgten und folgen web 2.0 (der Leser wird zum Akteur, beispielsweise in social media), 3.0 (Semantik) und insbesondere 4.0 (das Internet der Dinge).
Die Auswirkungen sind schwer einzugrenzen und verlangen eine breite Zusammenarbeit von Menschen und Institutionen der unterschiedlichsten Professionen und Gebiete.
Und da in Europa und anderen sogenannten "entwickelten" Ländern kein Krankenhaus und andere Einrichtungen des Gesundheitswesens mehr ohne und viele auch nicht mit IT laufen, ist die Sozioinformatik ein Thema, das mich als Ärztin, als Coach und auch als Lehrende beschäftigt. Sie ist in meiner Arbeit theoretische Grundlage, Werkzeug und Forschungs- und Entwicklungsgegenstand. Einiges habe ich dazu publiziert und einige Beiträge aus meinem Blog habe ich hier zusammen gestellt.

In Ressourcen finden Sie Literatur und Quellen, mit denen ich gerne arbeite - auch zu Sozio-Informatik

 

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