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Coaching ... bitte qualitätsgesichert

Da der Begriff Coaching und "ich bin Coach" oder "ich coache" mittlerweile inflationär gebraucht wird - alle coachen so wie alle Change machen - ist Qualitätssicherung in und zu diesem Beruf sehr wichtig. Die Menschen und Firmen, die Coaches suchen, sollen auf Basis fundierter Qualitätskriterien Coaches auswählen können. Eine zentrale Rolle spielen dabei Berufs- und Fachverbände.

Dies kennen wir zum Beispiel aus der Medizin, der Juristerei, der Architektur, dem Handwerk, für Kaufleute und auch in der Wissenschaft, bspw. Ärztekammer, Gesellschaft für Informatik, GMDS.

Diese Verbände entwickeln Curricula und sind unter anderem für die Überprüfung des Ausbildungsstandes ihrer Mitglieder (Ärztekammer), für die Pflege guter wissenschaftlicher Praxis und Weiterbildung (GI, GMDS) zuständig.

Mittlerweile gibt es auch im Coaching eine ganze Reihe  von Berufsverbänden.

 

In der Regel muss ein Mensch schon für die Aufnahme in einen solchen Verband gewisse Qualifikationskriterien erfüllen und dann für eine Zertifizierung als Coach eine Prüfung ablegen. Letzteres verlangen zumindest die Verbände, deren Arbeit mir besonders gefällt. Die Kandidaten führen ein von zwei Gutachtern beobachtetes Coaching durch. Außerdem beschreiben sie in einem kurzen Text ihr Selbstverständnis und ihre Herangehensweisen und untermauern dies mit wissenschaftlich anerkannten Modellen und Theorien.

 

Zu den Qualifikationen gehören:

  • Weiterbildungen als Coach von 150 bis 200 Stunden (meine Weiterbildung als Systemische Organisationsberaterin hat eineinhalb Jahre gedauert und umfasste 121,5 Zeitstunden)
  • abgeschlossene Berufsausbildung oder Studium (nur die Psychologen wollen auch Psychologen, in den anderen Verbänden gibt es, soweit ich das überblicke, keine Einschränkungen)
  • mehrjährige Erfahrung als Führungskraft und / oder Coach (je nach Verband drei bis fünf Jahre Minimum)

 

Letzteres zeigt: wir können und sollen als Coaches arbeiten, auch wenn wir noch nicht zertifiziert bin. Auch als Ärztin arbeite ich in meinen ersten Jahren in der Chirurgie ohne Chirurgin zu sein.

 

Wichtig ist für unsere Klienten, dass wir unser Vorgehen und unsere Qualifikationen beschreiben. Dann können sie entscheiden, ob wir als professionelle Coaches für sie in Frage kommen.

 

Mein Ansatz und mein Werdegang als Beraterin und Coach:

Coaching ... Vorgehen und Qualifikation

 

Christa Weßel - Sa, 16. Juni 2012

 

Ausführlich in

 

Blogrubrik Organisationsentwicklung

 

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