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Selbstmanagement von Lehrenden mit den 8+1 W

… aus Aal: Andere arbeiten lassen

Und hier nun die im Juli in Aussicht gestellte Fortsetzung zum Thema Selbstmanagement mit den 8+1 W. Nach den Studierenden (Blog 29 Jul 2019) können Sie nun als Lehrende lesen, wie die 8+1 W Sie in Ihrem Selbstmanagement unterstützen können.

 

Selbstmanagement mit 8+1 W

Die Einführung in das Thema finden Sie im Blog vom 29 Jul 2019 und dann natürlich auch im Buch

andere arbeiten lassen … Lernen und Lehren an Hochschulen mit dem A A L,

das in diesem Herbst erscheinen soll.

 

Als Lehrende: Lernen ermöglichen

Ebenso wie ein Studium für Lernende ein Projekt mit Teilprojekten ist, ist die Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung einer Lernveranstaltung für Lehrende ein Projekt. Die 8+1 W eignen sich auch hier sehr gut als Planungs-, Steuerungs- und Reflexionsinstrument (Buch Werkzeuge). Visualisiert, beispielsweise als Mindmap, sind die 8+1 W ein guter Anlauf- und Ausgangspunkt für Ihre tägliche Arbeit und für Reflexionen.


Wozu? Formulieren Sie Lernziele und stimmen diese mit den Lernenden und der Hochschule ab. Lernende sollen ihre fachlichen, methodischen und sozialen Kompetenzen entwickeln und ausbauen. Auch Lehrende können dies durch Lehren.


Warum? Motivation: Lernende nehmen an Lernveranstaltung teil, weil sie Neues lernen, Bekanntes vertiefen und erweitern, Zertifikate erwerben, sich persönlich und beruflich weiter entwickeln wollen. Auch Freude und Spaß soll mit dem Lernen und Lehren einhergehen. Für Sie als Lehrende kommt das „Geld verdienen“ hinzu.


Was? Seminare, Workshops, Prüfungen, Abschlussarbeiten, Forschungsprojekte.


Wer? Nehmen Sie in Ihren Reflexionen vier Perspektiven ein: (a) Lernende = verantwortlich für ihr Lernen; (b) Lehrende = Verantwortliche, dass Lernen passieren kann; (c) Hochschule = Bereitstellung und Organisation von Lern- und Lehrressourcen; (d) im Fall Dualer Hochschulen das Unternehmen, in dem die Studierenden ihre Ausbildung machen.


für Wen? Lernende lernen für sich selbst, das Unternehmen, in oder mit dem sie arbeiten, für Gesellschaft und Umwelt. Gleiches lässt sich auch für Lehrende sagen.

Wie? Nutzen Sie Theorien, Konzepte und Methoden aus der Didaktik, der Gruppendynamik, der Organisationsentwicklung, dem Coaching und vielem mehr und entwickeln Sie diese weiter. Continued Multidisciplinary Project-Based Learning (CM-PBL) und Agiles Lernen & Lehren (ALL) sind zwei Beispiele für solcheWeiterentwicklungen (Kapitel Lernen durch Forschen & Entwickeln).


Wann? In Lernveranstaltungen von neunzig Minuten bis mehreren Stunden oder Tagen; als Einzel- oder fortlaufende Veranstaltung über ein oder mehrere Schuljahre, Semester, Forschungsjahre, Weiterbildungsmonate und -jahre.


Wo? In Schulen und Berufsschulen, an Hochschulen und Universitäten, in Akademien und Unternehmen und „anderswo“, also außerhalb des Alltags.


und Woher? Fachliteratur zur Didaktik (ein Buch lesen Sie gerade) und auch zu Projekt-, Zeit- und Selbstmanagement, Moderation und Coaching (Bücher Beraten, Menschen, Werkzeuge); Teilnahme an Fortbildungen; Hospitationen; Super- und Intervision der eigenen Lehre durch Coaches, Mentoren und Kollegen und vice versa.


Gerade die Reflexion mit anderen Lehrenden ist ein wichtiger Teil der Arbeit als Lehrende. Darum geht es, bevor wir zur Konzeption und Durchführung von Lernveranstaltungen kommen, im folgenden Abschnitt um die interkollegiale Beratung.


Damit schließe ich erst einmal die VorLeseProben zum Aal. Der Verlag und die Druckerei stehen in den Startlöcherrn. Drücken Sie uns die Daumen, dass wir das Buch im Herbst, am liebsten im Oktober veröffentlichen können und Sie den "A A L" bald in Händen halten können. Einband, Papier und Bindung werden in der gewohnten Weidenborn Verlag Qualität sein, die Sie bereits von den Büchern Elche fangen … kennen. Falls noch nicht:

 

Kommen Sie am 12 September in den Güntherburgpark in Frankfurt am Main:
#elchefangen  

 

Christa Weßel - Freitag, 30 August 2019 

 

VorLeseProben